Entfernen der Schilfdecke

Da die Probeöffnungen vor knapp zwei Wochen kein klares Bild über die Statik der Decke im 1. Obergeschoss ergaben und es zudem sinnvoller erscheint, die neuen Decken direkt an den Deckenbalken zu befestigen, wurde entschieden, die verputzte Schilfdecke auch noch komplett zu entfernen – eine sehr staubige Arbeit, mit der im ersten Zimmer begonnen werden konnte. Dabei erlebte man schon die erste Überraschung als ein sehr massiv wirkender Balken, der entgegen der Erwartungen keinerlei statische Funktion hatte, auf einmal mit der Decke nach unten sauste.

Zusätzlich wurde im kleinen Saal die angehängte Decke entfernt und in den Container gebracht.

Beginn der Arbeiten im Erdgeschoss

In dieser Woche gab es drei Schwerpunkte beim Arbeitseinsatz:

1) Die Wand zwischen Flur bzw. Behinderten-WC und ehemaligem Krabbelraum wurde geöffnet und die Glaswolle entfernt. Außerdem wurde begonnen, den Putz von den Wänden zu entfernen.

2) Die Trennwände zwischen den Toiletten im Keller wurden entfernt und in den Container verladen.

3) Der restliche Schutt der Zwischenwände im 1. Obergeschoss wurde in den neuen Container transportiert. Auch dieser ist schon wieder mehr als zur Häflte gefüllt.

„Mir ist da mal ne Wand eingefallen“

Nach dem Arbeitseinsatz in dieser Woche sind jetzt alle Zwischenwände im 1. Obergeschoss entfernt. Dafür musste wieder viel Schutt entfernt und in die Container transportiert werden, bis der nächste 7,5m³-Container wieder randvoll war. Außerdem wurde an einigen Stellen die verputzte Schilfdecke geöffnet, um einen genaueren Einblick in die Statik der darüber liegenden Deckenbalken zu bekommen.

 

… und immer noch weiter :)

Auch in dieser Woche fanden sich wieder mehrere fleißige Helfer in der Gemeinde ein, um die Abrissarbeiten im ersten Obergeschoss weiterzuführen. Alle hatten viel Freude und auch die Ergebnisse konnten sich sehen lassen: So wurden die letzten Reste Rigips und Glaswolle entfernt, die letzte noch verbliebene abgehangene Decke entfernt und damit begonnen, die gemauerten, nichttragenden Wände einzureißen. Die Fotos vermitteln einen kleinen Eindruck davon, wie die Arbeiten durchgeführt wurden und wie stark sich das Raumgefühl ändert, wenn eine Wand auf einmal nicht mehr da ist. Das weckt die Vorfreude auf die neuen, größeren Räumlichkeiten.

… und weiter …

Während die Arbeiten im Untergeschoss bereits nahezu abgeschlossen sind, gehen auch die Abrissarbeiten in der alten Hausmeisterwohnung im 1. Obergeschoss weiter gut voran. An einem weiteren Samstag – Einsatz und einem Einsatz am heutigen Donnerstag wurden weitere Reste an Dämmwolle entfernt sowie insbesondere fast alle abgehängten Decken sowie die Befestigungskonstruktionen entfernt. Dabei entsteht jede Menge Schutt, der entsorgt werden muss, sodass inzwischen der dritte 30m³-Container fast voll ist.

Der Abbau geht weiter…

An den letzten beiden Samstagen trafen sich wieder fleißige Helfer im Gemeindehaus, um weitere Abbau- oder Abrissarbeiten durchzuführen. So wurde zum Beispiel im Keller und/oder im 1. Obergeschoss der Fußboden entfernt, die Sanitäranlagen abgebaut, weitere Zwischenwände entfernt und auch begonnen, die abgehängte Decke im 1. OG abzureißen. Bei den Arbeiten gab es auch immer wieder Überraschungen, so musste man feststellen, dass nicht alle Zwischenwände im 1. OG Leichtbauwände sind, sondern teilweise auch aus Fachwerkkonstruktionen bestehen. Außerdem fand man an einer Wand Grüße der Helfer aus dem Jahr 1973, die sich dort verewigt hatten!

 

Beginn der Abrissarbeiten

Am 26.05. trafen sich wieder elf motivierte Leute, um mit den eigentlichen Abrissarbeiten zu beginnen. Ein großer Schwerpunkt war der Abbau der Leichtbauwände im Untergeschoss- aufgrund der potentiell krebserregenden Dämmwolle eine nicht ganz unkomlizierte Aufgabe. Alle Wände wurden von einer Seite geöffnet und die Glaswolle entfernt.

Zudem wurden die Fußböden ausgebaut und in der Hausmeisterwohnung in beiden Bädern die Fliesen entfernt sowie die Deckenverkleidung abgebaut.

Wir räumen unser Gemeindehaus leer…

Am 11. und 12. Mai fand der erste Arbeitseinsatz in der Gemeinde mit dem Ziel statt, alle Räume im Gemeindehaus leer zu räumen. In einem großen Abfallcontainer wurden nicht mehr gebrauchte oder defekte Gegenstände entsorgt. Das Dachgeschoss des Altbaus dient in der ersten Bauphase als Lagerraum, sodass alles, was auch nach dem Umbau noch gebraucht wird, einige Treppenstufen zurücklegen musste, um dort oben sicher eingelagert zu werden. Alle Stühle wurden gesichtet und sortiert, Tische gestapelt, Schränke ausgeräumt und abgebaut und die Küche in der alten Hausmeisterwohnung abgebaut.